So schützt ihr euch vor betrügerischen E-Mails
Betrügerische E-Mails, auch Phishing-Mails genannt, sind eine häufige Gefahr. Die Absender geben sich als bekannte Unternehmen oder Banken aus, um an eure persönlichen Daten wie Passwörter oder Kontonummern zu gelangen. Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr solche E-Mails jedoch leicht erkennen.
Woran erkennt man eine Phishing-Mail?
Achtet auf die folgenden Merkmale. Meist treffen mehrere Punkte auf eine betrügerische E-Mail zu:
- Dringender Handlungsbedarf: Die E-Mail fordert euch auf, sofort zu handeln. Oft wird mit einer Kontosperrung, Mahngebühren oder mit dem Verlust eines Gewinns gedroht. Da sollten sofort die Alarmglocken läuten! Seid misstrauisch, wenn Druck aufgebaut wird.
- Fehlerhafte Sprache: Viele betrügerische E-Mails enthalten Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Auch eine unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“ anstelle eures Namens ist ein Warnsignal. Allerdings werden die Mails durch KI auch immer perfekter. Oft ist der Absender scheinbar echt. Das gilt dann, wenn das E-Mail-Konto einer Freundin oder eines Freundes gehackt wurde.
- Seltsamer Absender: Bei Unklarheiten immer den Absender ganz genau überprüfen! Betrüger verwenden oft Adressen, die echten Firmen ähneln, aber kleine Abweichungen enthalten (z. B. „paypaI“ mit großem „i“ statt „l“ oder mit einer Zahl hinter dem Namen).
- Aufforderung zur Dateneingabe: Seriöse Unternehmen fordern euch niemals per E-Mail auf, vertrauliche Daten wie Passwörter, PINs oder Kreditkartennummern preiszugeben.
- Verdächtige Links und Anhänge: Niemals unüberlegt auf Links klicken oder Anhänge in verdächtigen E-Mails öffnen. Mit der Maus über den Link fahren, aber OHNE diesen anzuklicken! So kann man die wahre Zieladresse sehen. Ist diese kompliziert oder fremd, ist größte Vorsicht geboten.
Was sollte man tun?
1. Ruhig bleiben: Lasst euch nicht unter Druck setzen.
2. Nicht klicken: Öffnet keine Anhänge und klickt auf keine Links.
3. Löschen: Die verdächtige E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben, dann löschen.
4. Im Zweifel nachfragen: Wenn ihr unsicher seid, ob eine E-Mail echt ist, kontaktiert das betreffende Unternehmen über die offizielle Webseite oder ruft dort an. Nutzt auf keinen Fall die Kontaktdaten aus der E-Mail.
Nützliche Links und Quellen
- Verbraucherzentrale: Bietet aktuelle Warnungen und Informationen zu Phishing-Versuchen.Verbraucherzentrale
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Gibt detaillierte Tipps zum Schutz vor Phishing.BSI für Bürger
